DIHK - Konjunkturbulletin 11/2011
Anbei das Konjunkturbulletin 11 | 2011 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.V. (DIHK).
Im Vergleich zur allgemeinen Stimmungslage sind die Wachstumsperspektiven für die deutsche Wirtschaft noch recht günstig. Die Wachstumsverlangsamung erreicht Deutschland in erster Linie über den Export. Einige wichtige Handelspartner vor allem in Europa ringen mit der Rezession. Allerdings wollen die Unternehmen hierzulande im nächsten Jahr weiter investieren, Kapazitäten aufbauen und neue Stellen schaffen, wenn auch mit nachlassender Dynamik. Der Verunsicherung der Unternehmen infolge der Schuldenkrise stehen hierzulande niedrige Zinsen und günstige Standortbedingungen entgegen. Die Unternehmen konnten ihre Bilanzen in den letzten Jahren deutlich verbessern. Das vergleichsweise milde Wetter begünstigt die gute Baukonjunktur derzeit zusätzlich - 2010 hatten Eis und Schnee sowohl zu Jahresbeginn als auch zum Jahresende viele Bauprojekte lahmgelegt. Zudem war 2011 das beste Konsumjahr seit mehr als zehn Jahren. Der private Verbrauch ist laut DIHK-Prognose um mindestens 1,2 Prozent gestiegen. Der Konsumnachfrage im Inland kommt die günstige Beschäftigungssituation zugute. Insgesamt hilft die robuste Binnennachfrage, eine rückläufige Wirtschaftstätigkeit zu vermeiden. Der DIHK erwartet für das 4. Quartal 2011 und für das 1. Quartal 2012 zumindest eine "schwarze Null".
Quelle: DIHK Konjunkturbulletin 11/2011; Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. (DIHK), Bereich Wirtschaftspolitik, Mittelstand, Innovation - Berlin 2011; www.ihk.de
| Anhang | Größe |
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| DIHK_Konjunkturbulletin_11-2011_30.12.2011.pdf | 488.65 KB |



